Eine Krebs-Therapie, 50 geheilte Krebsfälle

von Dr. Max GERSON

 

Dr.Gerson, ein Freund Dr.Albert Schweitzers, dessen Frau er von Tbc heilte, geht in diesem Buch aus den 50er- Jahren von einem ganzheitlichen Körperbild aus. Seine erfolgreiche Therapie besteht vor allem aus

Die Eindrücke die für mich als Rohköstler, zusammenfassend bleiben, sind:
'so viel und frisch wie möglich, aus der Natur'


Den Naturheilkunde/ Rohkost- Kritikern müßte reichen, dass


Als Rohköstler kann man sich bei dieser Lektüre wirklich nur wundern, dass so einfache und wunderbare Dinge, die die Schöpfung für uns vorgesehen hat, die allen ein so schönes und problemloses Leben ermöglichen würden, so verkompliziert werden können und von einer, ständig neue Erfolge verkündenden, aber kaum wirklich weiterkommenden Medizin, jahrzehntelang verschleppt und vertuscht werden konnten.

Eine witzige aber deshalb nicht weniger beeindruckende Geschichte berichtet Dr.Gerson von einer kommerziellen Fuchsranch im Harz:
"Der Eigentümer verwendete Gemüse und Obst aus biologischem Anbau um Füchse von Lungentuberkulose zu heilen. Er heilte sechs von sieben Tieren mit diesem, an Kalium und lebendigen Enzymen reichem Futter. Er beobachtete, dass die Pelze der Füchse ungewöhnlich schön wurden. Dann kaufte er billige, kranke Füchse von anderen Züchtern und machte gute Geschäfte, denn die preiswerten Füchse wurden gesund und lieferten (naja!) erstklassige Pelze."

Dass Dr.Gerson die letzten InstinktReste seiner Patienten auffielen, spricht für seine gute Beobachtung. Dass er sich auch noch danach richtete, läßt auf sein Gespür für die einzige ordnende und heilende Kraft, die Kraft der Natur schließen. Er schreibt:
"In der Praxis habe ich gesehen, dass die meisten Patienten im fortgeschrittenen oder Endstadium sich weigern, mehr Eiweiß zu essen. Das gilt vor allem für gekochtes Fleisch, Fisch, Eier usw. Viele von ihnen haben ein starkes Verlangen nach Rohkost, weisen aber selbst fein gehacktes Fleisch oder ein frisches, rohes Ei in Orangensaft zurück. Ich habe beobachtet, dass fast alle Patienten mit höherem Eiweißverzehr nicht gerettet werden konnten. In einigen Fällen wuchsen der Tumor oder die Metastasen viel schneller."

Über unser heutiges Fertig- und fastfood würde Dr.Gerson schön staunen. Schrieb er doch schon in den 50er- Jahren:
"Unsere moderne Zivilisation hat unsere Ernährung so tiefgreifend verändert, dass einige Krebsforscher von einem sogenannten präkanzerogenen Zustand sprechen. Meiner Meinung nach muss man es allgemeiner ausdrücken: Es ist eine prämorbide Pathologie. Für unsere Zwecke ist es wichtig zu wissen, dass wir uns nicht mehr natürlich ernähren."

Besonders gefreut hat mich, in dem Buch auch eine große GesamtSicht des Menschen in seinem Umfeld zu finden:
"Im Bereich der Ernährungsphysiologie haben Beobachtungen im Laufe von Jahrhunderten gezeigt, dass Menschen nicht an Krebs erkranken, wenn sie im Einklang mit der Natur leben und Pflanzen, Tiere und Menschen als Teile des ewigen Kreislaufs der Natur betrachten. Im Gegenteil - wer sich nach den Methoden der klassischen Ernährungslehre richtet, bekommt in ziemlich kurzer Zeit chronische Krankheiten, einschließlich Krebs.
In der jüngeren Geschichte der Medizin waren die Hunzas das bekannteste krebsfreie Volk. Sie leben an den Berghängen des Himalaya und essen nur Lebensmittel, die in ihrem Land angebaut und mit natürlichem Dünger behandelt werden. Von außen eingeführte Nahrung ist verboten. Ganz ähnlich sind die Verhältnisse bei den Äthiopiern, die ebenfalls eine natürliche Landwirschaft haben und deren Lebensweise zu beweisen scheint, dass der MEnsch frei von Krebs und chronischen Krankheiten leben kann."

    
Auch sein Freund Dr. Schweitzer schreibt ihm ähnliches aus Lambarene:
"Viele Eingeborene, vor allem jene, die in größeren Gemeinden wohnen, leben heute nicht mehr so wie früher. Einst ernährten sie sich fast ausschließlich von Obst und Gemüse, Bananen, Cassava, Ignam, Taro, Süßkartoffeln und anderen Früchten. Heute ernähren sie sich von Kondensmilch, Butter aus Dosen, Fleisch- und Fischkonserven und Brot.

Wann Krebs und andere Zivilisationskrankheiten in unserem Gebiet zum erstenmal auftraten, lässt sich nicht so genau sagen, wie bei BlinddarmEntzündung. ...
Offensichtlich hängt die Zunahme der Krebsfälle auch mit dem steigenden Salzverbrauch der Eingeborenen zusammen. Seltsamerweise hatten wir früher keinerlei Krebsfälle in unserem Krankenhaus."

Da brauch ich nichts mehr hinzufügen! (wer dennoch noch mehr über die Arbeit Dr.Gerson's wissen will, findet hier noch einige Texte von ihm).
 
 
 
 
 
 

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